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Montag, 11. April 2011

Missionsziele in Hübsch

Ich gestehe, ich war der bunten Würfel oder lustigen neongrünen Fähnchen auf dem Spieltisch überdrüssig geworden und sehnte mich nach passenden Missionszielen. Also durchwühlte ich mein Bitsbox und was ich noch an Gußrahmen fand und stieß auf die hübschen E-Zaunlatten und den beiden anderen technischen Geräten aus der Grundbox der 4th Edition "Battle for Macragge", die mich selbst auch wieder zurück zum Hobby geführt hatte.

Ziemlich fix waren sie dann auf eine Base gepflanzt und bemalt, auch wenn ich da nur partiell Mühe drauf angewandt habe. Etwas aufwendiger waren die römischen Buchstaben mit Energieleucht-Effekt und das Wetblending der weissblauen Zone auf dem Marker mit Antenne. Ebenso war das Anbringen der Schlingpflanzen eine durchaus fummelige Angelegenheit, die erst durch das Lackieren mit Spraylack Stabilität gewann.

Wie immer freue ich mich über Bewertungen auf: http://coolminiornot.com/276047

Hier also meine neuen Marker:






Samstag, 5. Februar 2011

Bilder & How To: Aztekenpyramide von Grendel

Wieder kann ich Euch etwas präsentieren, dieses Mal ist es ein Geländestück von Grendel aus Resin. Vom Guß her war das gesamte Teil eine schlichte Unverschämtheit...was an Green Stuff verarbeitet wurde und auf den Innenseiten an Klebern hängt, darf man niemandem verraten.

Die Pyramide wurde weiss spraygrundiert, mit einem dunklen Braun von Ral Partha grundiert, über Ral Partha Foxbrown zu Citadel Snakebite Leather zu Ral Partha Dark Sand gebürstet, jeweils mit immer weniger Druck, damit nur noch die Höhen den Akzent kriegen.

Anschliessend habe ich bestimmte Ecken mit Citadel Ogryn Flesh und Citadel Devlan Mud getuscht, eher getupft, um den Eindruck der Verwitterung noch zu stärken.

Die Runen/Linien sind für die orangenen mit zuerst Citadel Blood Red, dann mit Vallejo Pale Moon Yellow gebürstet, die blauen mit Citadel Regal Blue grundiert, dann mit Citadel Ice Blue gebürstet.

Wenn mich das nächste Mal die Lust auf Gelände packt, wird die Pyramide noch auf eine Base gestellt, die Base gesandet/begrast und mit Plastikpflanzen aus dem Aquaristikbedarf bepflanzt.

Montag, 27. Dezember 2010

Gelände: Abgestürztes Aquila-Shuttle

Da ich etwas Abwechslung brauchte von den ganzen Käfern, nahm ich mir die Geländestücke, die in der vierten Editions-Grundbox dabei waren. Der abgestürzte Aquila. Games Workshop sieht Ihn in grau und rot vor, ich habe eine leichte Aversion gegen die Ultramarines, also würde er die Farben tragen, jedoch dunkler, da ich den Anschein einer Wracks erwecken wollte.

Für mich war es vom Malaspekt her die Gelegenheit, mehrere Dinge auszuprobieren:
  • Reines Weiss
  • Feuchtes Überbürsten
  • Pigmente
  • Schattierung von Metalloberflächen
Alle Geländestücke wurden wie folgt erstellt:
  • Grundierung via Citadel Chaos Black Spray
  • Grundfarbe des Chassis: Citadel Regal Blue
  • Stark gebürstet mit Citadel Shadow Grey
  • Kanten leicht gebürstet mit Citadel Ghostly Grey
  • Getuscht mit Citadel Asurmen Blue

Alle Details sind wie folgt gemacht:
  • Nieten , Luftauslässe, etc: P3 Dark Grey basiert, Citadel Boltgun Metal (und in den Tiefen etwas auslassend) aufgetragen, Highlights mit Citadel Mithril Silver
  • Düsen, Ventile,Adler etc: Grundiert mit Citadel Dwarfen Bronze, Highlights mit abgedunkeltem Citadel Shining Gold bis hin zu reinem Citadel Shining Gold
  • Reinweisse Flächen: Grundiert mit Citadel Foundation Astronomican Grey, mehrfach mit dünnen Schichten Citadel Skull White aufgetragen, bis es wirklich reinweiss war. Das gelang mir allerdings nicht so gut, die Farbe muss noch dünner werden.
  • Leitungen, etc: Grundiert mit Citadel Foundation Astronomican Grey, schattiert mit Citadel Badab Black Tusche.
  • Maschinenkammer: Wie oben beschrieben für das Chassis, getuscht mit P3 Armour Wash. Diese Farbe hat Metallpigmente, eignet sich daher für solche Breiche ideal
  • Gefechtsschäden: Risse nachgezogen mit Citadel Chaos Black, Innenseiten mit Citadel Boltgun Metal, Highlight mit Citadel Mithril Silver, die Innenlinie getuscht mit P3 Armour Wash.
  • Weathering: Unsauberes Bürsten mit Citadel Ghostly Grey, Tuschen mit Citadel Badab Black
  • Schlamm, Dreck: Eine Mischung aus Vallejo Brown Iron Oxide und Vallejo Dark Slate Grey Pigmenten (1:1), Citadel Varnish und Wasser (1:1), aufgetragen mit einem alten Pinsel und gebürstet mit einem Sandbeige von Ral Partha, dessen Namen ich nicht weiss, weil der Papierdeckel abging.
  • Boden: Genau so mit Citadel Chaos Black gesprayed, feucht gebürstet mit Citadel Ghostly Grey, getuscht (unregelmässig) mit Citadel Gryphone Sepia, Citadel Ogryn Flesch und Citadel Badab Black. Anfolgend mit der gleichen Technik mit Schlamm- und Dreckflächen versehen wie zuvor beschrieben.







Montag, 6. Dezember 2010

Die eigene Spielplatte - Teil II

Diesen Samstag erhielt ich die freudige Nachricht, dass mein Gelände fertig ist. Ich habe dem Erschaffer recht freie Hand gelassen, die Stichpunkte, die er im Kopf halten sollte, waren:
  • Ähnlichkeit zu südamerikanischen Tempelstädten wie Machu Pichu, Tenochtitlan, etc
  • Dschungel/Sumpf-Thema
  • blaue fremdartige Kristalle
  • Steine der Mauern in beiger Farbgebung
Er hat die Vorgaben wirklich wunderschön umgesetzt und der Preis war angesichts der erbrachten Leistung mehr als fair. Ich möchte Ihn auch gerne weiter empfehlen, Ihr findet ihn im GW Fanworld Forum unter dem Nicknamen "der müller".

Bezahlt ist die Ware, ich warte nun nur noch auf das Eintreffen derselbigen. Dazu habe ich mir zwei Stufenpyramiden bestellt, wie ich sie im letzten Artikel zu diesem Thema gezeigt habe. Eine davon muss ich selbst bemalen, aber das wird ein Klacks. Zusätzlich habe ich mir noch das Geländebau Kompendium von Games Workshop bestellt.

Die drei Untergrundplatten aus leichtem Fichtenholz werde ich nun noch mit Grasmatte überziehen. Weitere Hügel werde ich dann selbst mit Styrodur bauen. Ich hoffe, die neue Wohnung wird mir genug Stau- und Bastelfläche bieten...

Ohne weitere Umschweife zeige ich Euch nun eine grosse Menge von Fotos, die der Erschaffer gemacht hat, die Untergrundplatte und die Miniaturen darauf sind nicht meine.


























Mittwoch, 10. November 2010

Die eigene Spielplatte - Teil 1

Wie viele von euch geniesse ich den wahren Umfang des TableTop Hobbies.

Es gibt so viel, was man machen kann dabei und alles ist interessant, alles braucht Einarbeitung und alles mehr die eigene Kreativität. Da ist das Zusammenbauen der Miniaturen, das Entgraten und Reinigen des Plastiks oder des Zinns, da ist natürlich das Bemalen, das Gestalten der Base. Aber dann kommt noch das Fotografieren und zur Schau stellen hinzu. Das Lesen von Berichten und Guides, wie man sich verbessern kann - das Spielen an sich selbstverfreilich natürlich. 

Aber dann geht es auch direkt weiter - denn, wenn man spielen will, soll das natürlich auch auf einer schönen Platte sein. Und die kann man natürlich fertig kaufen, zB bei Games Workshop oder bei anderen Anbietern. Oder man baut sie sich selbst....

Ich für meinen Teil habe damit begonnen, dass ich mir drei Platten aus dem Baumarkt a 0,60m * 1,20m gekauft habe. Als Material habe ich leichtes Holz, hier Fichte, gewählt. Das gibt dem ganzen Robustheit und auch nicht zu hohes Gewicht. Aneinandergelegt komme ich so auf das übliche Spielmass von 1,80m * 1,20m. Aber so eine nackte Platte sieht natürlich nach nichts aus. Also mussten Gedanken her, was denn draus werden soll - eine Stadtgefechtsplatte mit Ruinen von zerstörten Gebäuden und Industrie? Eine Wüstenplatte mit weiten Dünen, sanften Hügeln, einer Oase und wenig Buschwerk? Eine Eisplatte mit Rissen im Boden, Kristallen aus purem Eis, die hoch in den Himmel ragen und vielleicht einer Forschungsstation? 

Da ich schon immer sehr fasziniert bin von den südamerikanischen Kultur(en) und ihren Tempel-/Stufenpyramiden, war die Idee, einen Dschungel mit entsprechenden Tempel-Elementen zu bauen, schnell geboren.

Pflanzen und Büsche kann man leicht erstellen, wenn man Plastik-Aquarienpflanzen in entsprechenden Variationen verbaut. Es soll ja kein dichter Dschungel sein, sondern eine Lichtung mit spärlicherem Bewuchs. Eben so, dass genug Deckung da ist, aber auch nicht zu viel.


Große Bauwerke müssen her! Selbst bauen oder doch lieber kaufen? Ich werde mich mit hoher Chance für Kaufbauwerke entscheiden und fand einige sehr schöne in dem Sortiment vom Onlineshop Battlefield Berlin. Darunter waren zwei Stufenpyramiden, Ruinenbruchstücke und viele andere schöne Dinge, die ich zu verbauen wissen werde.

Die hier gezeigten Modelle sind von den Firmen Grendel und ESLO. Im Shop fand ich auch einige Säulen, Mauerteile und Ornamente, die man zB auf die Wände setzen kann, um denen ein südamerikanisches Aussehen zu geben. Zusätzlich denke ich über kleine Sumpfflächen nach, über unnatürlich große Kristallformationen, die aus der Erde hervorbrechen und natürlich viel viel Pflanzenwerk.

Vermutlich mache ich dieses Projekt mit einem Freund zusammen, dessen Imperiale Truppen ich dann durch den Dschungel hetzen werde! 

Ich werde Euch hier immer auf dem Laufenden halten, wenn es etwas zu berichten gibt!