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Sonntag, 17. April 2011

Review: Würfelmassaker XXVI, mein erstes Turnier

Endlich war es also soweit, mein erstes Turnier stand an. Das Würfelmassaker XXVI sollte mein Einstand sein.

Ich hatte mich bereit erklärt, Taxi für Fhal und Tautology aus unserem Club zu mimen und gegen 10:30 waren wir am Highlander Dortmund. Pflichtbewusst wie wir sind, halfen wie nach einem kleinen stärkenden Frühstück noch die Platten aufzubauen und beäugten neugierig die ganzen anderen ankommenden Spieler.

Meine Liste war eine recht normale Turnierliste:

*************** 1 HQ ***************
Tervigon, Sensenklauen, Adrenalindrüsen, Toxinkammern, Stachelsalve, Katalyst
- - - > 200 Punkte

*************** 2 Elite ***************
2 Schwarmwachen
- - - > 100 Punkte

2 Schwarmwachen
- - - > 100 Punkte

*************** 5 Standard ***************
10 Termaganten, Bohrkäferschleudern
- - - > 50 Punkte

Tervigon, Adrenalindrüsen, Toxinkammern, Stachelsalve, Katalyst
- - - > 195 Punkte

18 Symbionten
- - - > 252 Punkte

18 Symbionten
- - - > 252 Punkte

10 Symbionten
- - - > 140 Punkte

*************** 1 Unterstützung ***************
Trygon, Adrenalindrüsen
- - - > 210 Punkte

Gesamtpunkte Tyraniden : 1499


Die Anzahl an weinroten Polohemden war erfreulich anzusehen und wirkte schon alleine an sich bereits (Unsere Clubshirts sind weinrote Polohemden mit dem Namen als auch Nicknamen auf der Front und dem Logo auf dem Rücken). Gespielt wurde in der Einkaufspassage neben dem Highlander auf einer kleinen seitlich gelegenen Empore. So kamen also auch immer wieder während des Turniers Passanten vorbei, schauten zu, fragten neugierig, was wir da machen. Wir haben also etwas kostenlose Werbung gemacht.

Dann standen die Paarungen fest und mein erstes Match sollte gegen einen Nekronspieler gehen, die Platte dazu war eine Wald/Dschungelplatte mit einem einzigen LOS Blocker. Ich baute also schon mal seitlich meine Miniaturen auf und fragte nach, wo denn mein Gegner bleiben würde. Er kam und kam nicht, bis feststand, dass er nicht erschienen war. Leider hatte der betreffende Spieler weder angerufen noch eine Mail geschrieben.

Also hatte ich ein Freilos und mein Spiel wurde 15:0 für mich gewertet. Die Mission wäre Speerspitze / Erobern und Halten gewesen, als Sekundärziel die Vernichtung der gegnerischen HQ-Modelle. Mir blieben also zwei Stunden, mich zu unterhalten und den anderen beim Spielen zuzusehen.

Meine zweite Paarung war gegen Imperiale Armee, Mission Schlagabtausch / Vernichtung, Sekundärziel Siegespunkte. Die dazugehörige Platte war eine Graslandschaft mit Häuserruinen, die jedoch so durchlöchert waren, dass keine echten Sichtlinienblocker vorhanden waren.

In der gegnerischen Liste von Andre Bezaz waren:

Straken mit Gefolge
2 Todeswölfe
einige Chimären mit MelterTrupps
ein 40ger Gewaltmob mit 4 E-Waffen, einem Priester und Eviscerator

Die beiden Tervigone und die Schwarmwachen gingen hinter Häuserruinen in Deckung, ein Symbiontentrupp infiltrierte mit Kurs auf den Gewaltmob. Ich entschied mich, zwei der drei Symbionentrupps und den Trygon in Reserve zu halten, was bereits mein erster großer taktischer Fehler war, denn so hatte mein Gegner zu wenig Ziele gleichzeitig und konnte mich nach und nach auseinander pflücken. Mein zweiter Fehler war, den Gewaltmob mit seinen E-Waffen drastisch zu unterschätzen. Die dritte unschöne Sache in diesem Match war, dass meine Würfel derart viele 1en und 2en gewürfelt haben, dass ich offenbar die statistische Möglichkeit, den Wurf daneben zu setzen, des gesamten Turnierkaders an diesem Tag aufgenommen hatte. Zudem wurde mir auch noch die Initiative gestohlen.

Kurzum: Haushoch verloren mit zu 10:3 Killpoints

Da wir etwas in Zeitverzug waren, brach nun etwas Hektik aus und wir hatten knapp 2 Stunden für das dritte Match. Leider konnten wir dieses Spiel nicht zu Ende spielen und endeten mit der beendeten vierten Runde meines Gegners, aber meiner ausstehenden.

Mein neuer Gegner war Jan "Lion_Twin" Marbach mit Dark Angels, eine Deathwing Armee.

Seine Liste bestand aus:

Belial mit Gefolge
4 Terminatorenrupps mit Hämmern und Sturmkanonen
1 Land Raider Crusader

Die Platte war eine Wüstenplatte, dieses mal aber mit schön vielen Blockern. Die Mission war Angriff im Morgengrauen / Gebiet sichern (5 Missionsziele) mit dem Nebenziel eine Standardeinheit in die Aufstellungszone des Gegners zu bekommen.

Ich positionierte einen Tervigon und seine 10 Ganten hinter einen LOS Blocker, direkt am Missionsziel, der HQ Tervigon kam auf der anderen Seite rein und setzte auch Kurs auf ein weiteres MZ, ein Trupp Symbionten infiltrierte direkt auf das mittige Ziel. Wieder wurde mir die Ini geklaut, Belial kam per Teleport rein und scatterte so,dass er seinen Trupp nicht aufstellen konnte und hatte Glück, dass er sich nur verzögerte. Nach und nach kamen seine Terminatoren rein während der Runden, jedoch so langsam, dass ich nicht direkt zerpflückt wurde. Den mittigen Symbiontentrupp verlor ich fast im Bolterfeuer, bis sich diese wieder ins Gelände zurück gezogen hatten und FnP bekamen. Belial kam direkt an meiner Kante ins Gefecht, nicht unweit der Ganten und deren Tervigon. Also brütete ich, was das Zeug hält und schickte immer wieder Ganten rein, um Ihn so zu bremsen und feuerte aus allen Rohren. Einen 2er Trupp Schwarmwachen verlor ich an Belial. Meine Reservewürfe waren dieses Match sehr annehmbar, so kamen 18 Symbionten auf der Seite raus, an der ein unerobertes Ziel von 5 Terminatoren beschützt war und machten kurzen Prozeß mit diesen. Der Trygon kam direkt hinter dem Landraider raus, kassierte zwar zwei Wunden von Ihn, aber zerhackte ihn mit 4 gezielten Treffern der Sensen und so detonierte er in einem lauten Knall. Bis zu meiner dritten Runde hielt ich 4 Missionsziele, als die Durchsage kam, dass nur noch der Spielerzug vollzogen werden würde, holte mein Gegner zum All-Out und trieb mich von zwei Zielen runter und umkämpfte ein drittes. Letztendlich endete es also unentschieden, da ich jedoch mit einem Symbiontentrupp in seiner Zone am Ziel stand, erhielt ich nochmal Bonuspunkte und konnte so das Spiel für mich mit 12:8 entscheiden.

Letztendlich konnte ich den 8ten Platz für mich erkämpfen, was auch meinem Ziel entsprach, im Mittelfeld zu landen. Das Turnier hat Spaß gemacht, ich habe nette Leute kennengelernt und vielleicht besucht uns der eine oder andere demnächst auf unseren Clubabenden, denn wir haben eifrig Werbung gemacht.

Die Hektik und die Zeitknappheit haben mir nicht ganz so gefallen, aber das ist vermutlich eine Mischung aus verspätetem Spielstart und mangelnder Turniererfahrung bei mir gewesen. Auf jeden Fall würde ich das Würfelmassaker von Highlander gerne wieder besuchen, vielleicht nicht jedes Mal, aber definitiv öfter.

3.5 von 5 Sternchen von der Schwarmflotte Geryon!


Mittwoch, 13. April 2011

Killteams? Killteams!

Angeregt durch Talarions tollen Blog habe ich mich etwas mehr mit Killteams und deren Spielart beschäftigt. Regeln, nach denen diese zu spielen sind, findet man beispielswiese hier, im T3 Turniersystem.

Was also sind Killteams? Kleine 200 Punkte Armeen, bei denen der Einheitenverbund und die Formationsregeln aufgelöst sind, jedes Modell also alleine gespielt wird. Fähigkeiten, die vorher auf die Einheit gewirkt haben, wirken nun im 3'' Umkreis. Es gibt einige andere Regeln, die Ihr im obigen Link nachlesen könnt.

Ich bin so sehr angetan von dieser Idee, dass man auch mal WH40K in einer halben Stunde spielen kann und das einzelne Modell viel mehr Bedeutung gewinnt, dass ich meinem Club, dem Administratum Bochum, vorgeschlagen habe, doch auch mal ein internes Turnier abzuhalten.

Bislang ist die Resonanz eher verhalten, nur 4 Spieler haben Interesse, aber ich rechne mit mehr noch.

Killteams stellen für mich eine schöne Möglichkeit dar, auch Armeen zu spielen, von denen ich mir keinen gesamten Stock aneignen will, die mir aber gefallen. Unter anderem ist da mein alter Space Marine Orden, den ich vor der 15jährigen Pause gespielt habe, die Dark Angels. Und natürlich die Hexenjäger, die ich zu Necromunda Zeiten in Form der Redemptionisten sehr interessant fand und gespielt habe.  Zudem stellt es eine Möglichkeit dar, Tyraniden-Einheiten zu spielen, die sonst daheim bleiben und in so kleinen Spielen, in denen das Modell mehr von Bedeutung als die Einheit ist, ganz andere Stärken gewinnen. Da könnte ich endlich mal meine Tyranidenkrieger einbringen.



Sogar meine Frau, die zwar passionierte Tischrollenspielerin und Consolerina ist, aber - bis auf Battletech früher - heute kein Tabletop mehr ansprechend findet, fand Interesse an der ganzen Sache!



Meine ersten Ideen zu Killteams sind diese. Was sagt ihr dazu? Ist das spielbar?

Team Fresssucht (Tyraniden)

***************  1 Elite  *************** 
1 Schwarmwache
 - - - > 50 Punkte

***************  1 Standard  *************** 
4 Tyranidenkrieger, Sensenklauen, Neuralfresser, 1 x Stachelwürger, Adrenalindrüsen
 - - - > 150 Punkte


Gesamtpunkte Tyraniden : 200
 
Scoutcommando XVIA-8 (Dark Angels)

***************  1 Elite  *************** 
Scout-Trupp, 5 Scouts, 2 x Scharfschützengewehre, Schwerer Bolter
+ Upgrade zum Sergeant  -> 0 Pkt.
 - - - > 105 Punkte

***************  1 Standard  *************** 
Taktischer Trupp, 5 Space Marines, Flammenwerfer
+ Upgrade zum Sergeant  -> 0 Pkt.
 - - - > 95 Punkte

Gesamtpunkte Dark Angels : 200 

 
Ten chicks in a cab (Hexenjäger)

Glaubenspunkte: 0

***************  1 Standard  *************** 
10 Sororitas, 1 x Melter, 1 x Sturmbolter, Sprenggranaten
+ Rhino, Zusätzliche Panzerung  -> 55 Pkt.
 - - - > 200 Punkte

Gesamtpunkte Hexenjäger : 200

Freitag, 8. April 2011

Absorberbases aus dem braunen DNA Strang

Mir fiel dann doch auf, dass ich noch ein paar Absorberbases herumfliegen hatte und machte mich flux dran, diese zu bemalen. Viel ist zur Bemalung nicht zu sagen, wie bei meinen anderen Standard-Einheiten (aussen den Kriegern) ist es eine Mischung aus Lasieren, Tuschen (wobei das eigentlich das Gleiche ist) und Trockenbürsten, nebst gezielten manuellen Highlights.

Über eine Bewertung freue ich mich immer: http://coolminiornot.com/275839

Ohne viel weiteren Text also hier die Bilder:



Mittwoch, 6. April 2011

Hintergrund fertig - oder "Ey, der Fluff ist da!"

Ohne eigentlich viel Eurer wertvollen Zeit zu stehlen, möchte ich heute nur darauf hinweisen, dass der Hintergrund von Schwarmflotte Geryon steht. Lesen könnt Ihr ihn, wenn ihr den Reiter "Hintergrund" oben anklickt oder diesem Link folgt

Dienstag, 5. April 2011

Ein Rudel Hormaganten - Alt vs Neu

Auch wenn der April offenbar für mich sehr voll ist, habe ich es doch geschafft, in mühseliger Arbeit immer mal wieder die eine oder andere Stunde auf meine weiteren 12 Hormaganten anzuwenden.Damit wären es 28 in Summe. Sie sind nicht sonderlich spielstark, das ist wohl wahr, aber in einer großen Rotte dieser Dimension, verbunden mit Adrenalindrüsen, werden sie auch kleinen Panzern bereits gefährlich und schütteln diese ordentlich durch.


Heute also zeige ich Euch etwas aus dem grünen DNA Strang. Ihr erinnert Euch - mein Schwarm hat drei Farbschemata, die sich aber alle die gleichen wiederkehrenden Farben teilen. Da wäre also der grüne Strang, dem Hormaganten und Venatoren angehören. Dann gibt es den braunen Strang, dem Termaganten, Gargylen und Absorber zugehören. Und letztendlich den grauen Strang für den ganzen restlichen Schwarm, wobei Big Bugs ein etwas dunkleres Grau am Leib tragen als Small und Mid Bugs.

Hintergrund auf Fluff Seite ist das Zusammenführen versprengter Reste von anderen Invasionsschwärmen auf Waldwelten durch einen besonders intelligenten und taktierenden Schwarmherrscher. Mehr wird binnen weniger Wochen im Text zu lesen sein, der unter dem baldig erscheinenden Reiter "Hintergrund" kommen wird.

Benutzt habe ich bei diesen Miniaturen diverse Techniken. Die Körper sind olive grundiert, grün getuscht, dann sanft gebürstet mit verschiedenen leicht abstufenden Farben und einem grossen Trockenbürstpinsel. Danach wurden die Tiefen nochmal mit dunkelgrüner Tusche dunkel schattiert. die Chitinplatten sind über 6 Grautöne geblendet, wobei lediglich die Kanten mit einem hellen Grau , fast weiß, highlighted wurden, um Eyecatcher zu erzeugen.

Knochen und Horn ist meist sehr simpel gehalten, indem ich mit beige grundiert habe und dann über zwei Schichten Gryphone Sepia und etwas Ogryn Skin Schatten erzeugt habe.

Etwas aufwendiger sind die Bases. Ich habe kleine Dekosteine in zwei verschiedenen Größen genutzt, diese schwarz grundiert, über 2 Grautöne gebürstet und anschliessend kleine Grasbüschel vom Army Painter Jungle Tuft dekorativ platziert.

Abschliessend wurde das Ganze mit Mattlack überzogen und ist somit fertig für den Spieleinsatz. Wenn Ihr mir eine Freude machen wollt, lasst doch hier Eure Bewertung zurück:  http://www.coolminiornot.com/275527

Vergleichend hier nochmal auch ein Bild eines meiner ersten Hormaganten vor 8 Monaten. Die aktuellen Viecher seht ihr links und rechts dieses Artikels.

 
Hormagant, direkt nach meinem Wiedereinstieg ins Malen

Großaufnahme, damals war ich stolz...

Sonntag, 13. März 2011

Tyranidenkrieger - Endlich sind alle 9 fertig!

Endlich hatte ich die Muße, mich durch meine Tyranidenkrieger durchzupinseln. Wieso das so lange gedauert hat? Naja, man setzt sie kaum noch ein und daher hatte ich wenig Antrieb, sie zu bemalen. Nun ist aber diese Hürde genommen und mit Hormaganten (die ich durchaus in Masse und mit Adrenalin, also mehr als 25, spiele) geht es an meinem Pinseltisch weiter.

Über Anmerkungen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

Wie ihr seht, habe ich an den Bases einiges gemacht, es ist nicht mehr das pure Gras, sondern mehr ein steiniger Boden mit einigen Grasflecken und anderen optischen Aufhellungen. Beim Gras wurde mir oft ein Look vorgeworfen, der zu sehr an Modelleisenbahn erinnert.

Kommentarlos nun zeige ich Euch Bilder des Alphakriegers (die monströsen Klauen sind meine Interpretation der Hornschwerter), Bilder der Krieger mit Neuralfresser und am Ende noch ein Gruppenbild von allen zusammen. 



Samstag, 12. März 2011

Schlachtbericht: 1375pt gegen Imperiale Armee

Missionziel: Vernichtung
Aufstellung: Schlagabtausch
Ergebnis: 10:5, Sieg für den Schwarm 


Heute mittag habe ich wieder gegen einen guten Freund, Fhal, gespielt und wir einigten uns auf ein kleineres Spiel, daher nur 1375 Punkte. Da mich viele meiner Leser hier drum baten, dass ich die Schlachtberichte etwas ausfeile und mit mehr Informationen anreichere, habe ich mir dieses Mal meine Quicksnap Kamera gegriffen und auch einen Block zum Aufzeichnen von Notizen.


Wir würfelten also die Mission aus und bauten auf. Ich hatte den ersten Zug, nahm mir auch das Recht, aufzubauen als erster und entschied mich aufgrund der Anwesenheit des Flottenoffiziers, dazu, die Symbionten infiltrieren zu lassen, statt zu flanken. Lediglich der Alphatrygon wurde geschockt. Dann baute Fhal auf und ich stellte meine infiltrierenden Einheiten auf. Schon da merkte ich, dass mir durch Sichtlinien die gesamte 12'' Distanzone verweigert wurde, also dann eben mit 18'' Distanz.




Ich gab mich typisch tyranidisch souverän, wollte schon vorstürmen, dann aber schaffte es Fhal, mir den ersten Zug zu stehlen. Ich schluckte und ließ die Spiele beginnen.


Runde 1 - Imperiale Armee
Die Offiziere brüllten den Maschinenkanonennestern "Feuer konzentrieren" zu, jedoch nur die MG-Nester auf der Mauer wollten den Befehl im Schlachtlärm gehört haben. Höllenhund und Chimäre rollten vor, eröffneten das Feuer auf die linken Symbionten und jene an der Pyramide. Das Höllenfeuer ließ 3 Symbionten vergehen, die Maschinenkanonen auf der Mauer zersägten einen weiteren. Die Meltersoldaten aus der HQ Chimäre vernichteten 3 Symbionten auf der Pyramide, und das mittlere Maschinenkanonen-Nest zerfetzte 2 Termaganten. Der Beschuß der Mantikore verfehlte seine Ziele.




Runde 1 - Tyraniden
Den Befehl des Schwarmbewusstsein, dass die Bedrohung des Feuers gekostet hatte, erreicht die Schwarmwachen links und sie zerstörten den Höllenfeuer-Flammenturm. Die Biovoren deckten das mittlere MG Nest mit Minen ein, mehrere dicke Detonationen erschütterten die Ruinen, doch nur ein Soldat wurde verletzt, jedoch keiner getötet.  Der Alphakrieger rückte im Giftnebel der Toxotrophen vor, um einen besseren Blick auf die Schlacht erhaschen zu können. Unerschrocken rasten die Symbionten, die zuvor FnP von dem Tervigon erhalten hatten, auf die HQ Chimäre zu, die direkt verlockend am Fuß der Pyramide stand und zerstörten diese. Ein gutturales Heulen lag in der Luft.






Runde 2 - Imperiale Armee
Wieder wurden Befehle gebrüllt, wieder sollte das Feuer der Maschinenkanonen konzentriert werden und dieses Mal wurde dem Infanterietrupp befohlen "Erstes Glied Feuer, zweites Glied Feuer". Laser prasselte ein auf die Symbionten rechts, doch keiner fiel zu Boden. Der Höllenfeuer war nach wie vor gefährlich, da sein schwerer Bolter nochmal 5 Symbionten das Leben kostete und das Plasma der Veteranen einen weiteren tötete. Dieses mal war die Salve der Matikore schmerzend, denn die beiden linken Schwarmwachen wurden pulverisiert. Eine Toxotrophe starb im Dienst des Schwarmes.






Runde 2 - Tyraniden
Wieder heulen Sporenminen durch die Luft, treffen das mittlere MG-Nest, töten Soldaten und zwingen sie zum Niederhalten. Die Schwarmwachen nun vernichten auch den rechten Höllenfeuer. Die Symbionten drängen sich vorbei an den Wrack der beiden Panzer und verwickeln den Infanterietrupp dahinter in Nahkämpfe. Offenbar etwas erschüttert noch von den Verlusten durch das Feuer, denn sie töteten nur 5 Infanteristen. Und diese blieben auch noch standhaft und suchten nicht ihr Heil in der Flucht!






Runde 3 - Imperiale Armee
Und wieder sollte das Feuer der Maschinenkanonen konzentriert werden. Granatwerfer kosteten einem Termaganten das Leben, der Rest war nur mässig von den Verletzungen beeindruckt und fürchtete die Schmerzen nicht. Die Maschinenkanonen auf der Mauer konnten eine Schwarmwache verwunden. Der todbringende Hagel der Raketen der Mantikore jagte tiefe Krater in das Land, aber vernichtete nichts. Der Nahkampf zwischen den Symbionten und den Infanteristen tobte, doch konnten sie nichts gegen die Wut des Schwarmes ausrichten und 4 von Ihnen liessen ihr Leben. Diesesmal packte sie blanke Angst, und als sie sich umwandten, um zu fliehen, fielen die Symbionten ihnen in den Rücken und zerfetzten sie.






Runde 3 - Tyraniden
Und nocheinmal sollten Sporenminen auf das mittige MG Nest niedergehen, verfehlten es aber und so schwebte eine Mine träge durch die Luft. Die Termaganten schossen auf das daneben stehende Granatwerfer-Team, töteten einen Soldaten. Die Symbionten, die gerade eben noch den Infanterie-Trupp zerfetzt hatten, rasten auf die vordere Mantikor zu und zerrissen diese förmlich. Als sie in einem Feuerball detonierte, verglühte ein Symbiont. Die Symbionten setzten nach und stürmten die Treppen hoch zu dem MG-Nest.




Runde 4 - Imperiale Armee
Nocheinmal wurden verzweifelt die gleichen Befehle gebrüllt, die Maschinenkanonen zerfetzen 3 Symbionten auf der Treppe, die Vendetta bringt 2 Wunden auf den Tervigon, der sich selbst FnP gegeben hatte. Bolter und Multimelter der töten jeweils einen Termaganten. Dank dem Schwarm, dass Angst und Furcht nur etwas für die Biomassegebenden Völker ist!

Runde 4 - Tyraniden
Der Alphatrygon gräbt sich endlich aus dem Boden aus und jagd prasselnde Energieentladungen in den HQ Trupp, der sich aus der zerstörten Chimäre zurückgezogen hatte, doch konnten sich diese rechtzeitig in Deckung werfen. Wieder deckt Biovorenbeschuß das MG Nest in der Mitte ein, verfehlt jedoch und trifft stattdessen die in Deckung liegenden Granatwerfer bestückten Soldaten. 4 von Ihnen lassen Ihr leben, der letzte flieht. Ein Symbiont auf der Treppe stürmt hoch zum MG Nest, stolpert aber, fällt die Wand herab und stirbt an gebrochenem Genick (Nein, nein, die Imperialen haben Ihn nicht verprügelt...nein...)


Runde 5 - Imperiale Armee
Das Imperium begreift zurecht den Alphatrygon als grösste Gefahr und konzentriert aus vollen Rohren aus allen Quellen das Feuer. Die Laserpistolen des HQ Trupps erreichen nichts, 2 Plasmabeschüsse auch nicht, die Vendetta schafft es Ihn, zweimal zu verwunden, das Plasmabeschuß eines Trupps nur einmal


Runde 5 - Tyraniden

Das grosse Fressen beginnt. Der Tervigon brütet zum ersten Mal, erzeugt 13 Termaganten, gibt diesen FnP. Die Biovoren zerstören den HQ Trupp soweit, dass dieser flieht. Die Schwarmwachen, die ausser Synapse geraten waren, wurden vom Alphakrieger eingesammelt und dienten wieder dem Schwarm voller Kraft. Der Tervigon verschiesst seine Stacheln und löscht gemeinsam mit seinen Ganten und deren Beschuß das MG-Nest in der Mitte endlich aus. Mit den Energieentladungen zerreist der Alphatrygon die Veteranenchimäre, diese detoniert und hinterlässt einen Krater, die Veteranen jedoch sind unbeeindruckt und bereit zu Gefechten.
 Runde 6 - Imperiale Armee
Die Maschinenkanonen töten den verbleibenden Symbionten an dem zweiten Mantikor. Veteranen, Bolter des beschädigten Höllenfeuer und Vendetta schiessen auf die furchlosen Termaganten und schaffen 4 Abschüsse. Die Salve des Mantikors weicht in einem fürchterlichen Albtraum ab und zerreist den Veteranentrupp, jedoch auch 3 Termaganten


Runde 6 - Tyraniden
Biovorenbeschuß auf das MG Nest auf der Mauer erzeugt nur treibende Minen, Schwarmwachen und Alphatrygon konzentrieren ihr Feuer auf das genannte MG-Nest und räuchern es komplett aus,



Runde 7 - Imperiale Armee
Der letzte Höllenfeuer und die Vendetta konzentrieren ihr Feuer auf die Termaganten, schaffen es aber wieder nicht, sie auszulöschen. Der Bolter des Mantikors vorne tötet eine Schwarmwache.



Runde 7 - Tyraniden
Alphatrygon und Schwarmwachen zerschiessen den vorderen Mantikor, legen Ihn lahm, zerstören alle Waffen, zerstören Ihn jedoch nicht.


Das Spiel hat gute 2,5 Stunden gedauert, wenn man Zigarettenpausen etc abrechnet und hat Spass gemacht und seine sehr spannenden Momente gehabt, besonders, als es zB um das Überleben des Alphatrygons ging.

Mein Dank geht an Fhal als guten Kontrahenten.

Freitag, 25. Februar 2011

Schlachtbericht Mini: 1750pt gegen Dark Eldar

Missionziel: Erobern und Halten
Aufstellung:Speerspitze

Da gestern meine Handycam kaum noch Akkuladung hatte, konnte ich keine Bilder machen. Da mein Spielpartner später kam als von mir erwartet und ich unter Zeitdruck stand, konnte ich mir auch nicht notieren, was welche Einheit genau wann gemacht hat.

Daher gibt es auch hier nur eine kleine Schlachtanalyse. Die einzigen Bilder, die ich habe machen können, waren vom Spielfeld an sich und der Positionierung der ersten Einheiten nach der Aufstellung. Diese Bilder will ich Euch aber nicht vorenthalten.
Ich hatte vorher viel gelesen an diversesten Analysen und Taktik-Ideen gegen die DE als Tyranidenspieler und hielt mich für recht gut vorbereitet, was ich aber leider nicht war
Das liegt,so denke ich, an zwei Faktoren: 
  1. mangelnde Spielpraxis (erst 11 Spiele) und 
  2. Unkenntnis der anderen Armeen. Ich hab eigentlich wenig Lust, mir die anderen Codices zuzulegen, sehe aber wohl langsam keinen anderen Weg drum herum...

Letztendlich habe ich als gefährlich wahrgenommen:


  • die Schattenlanzen mit Stärke 8. An die habe ich nicht gedacht, daher waren auch die Krieger ein Punktegrab
  • dass fast alles, was ich im NK angegangen bin, eine höhere Initiative hatte als ich, was nicht zwingend damit zusammehing, dass ich ins Gelände gecharged bin
  • dass er das Gelände so gut ausgenutzt hat, dass ich fast immer Ini 1 durch Charge ins/aus dem Gelände hatte
  • dass Harlequine Gelände ignorieren
  • Hohe Attackenanzahl der Sichelflügelschwärme
  • den Talos, bei dem ich lernen musste, das ich mit Stärke 3 nichts verwunden kann, was Widerstand höher als 6 hat. In diesen hatten sich die Hormaganten verbissen, weil er sie angecharged hatte
Giftwaffen sah ich wenige, etwas nervig fand ich das Hexgewehr, was einen zu einem LP Test auf die maximalen LP zwingt, wenn es verwundet und sofort ausschaltet. Auf die Idee, die Portale zuzustellen kam ich auch, aber hatte nichts ungebundenes mehr, was das hätte machen können.

Ich frage mich wirklich, wie man gegen die ganzen FnP Rerolls gegenkommen soll. Doch eigentlich nur mit massiver Stärke von Waffen, die sofort ausschalten, oder?
Mehr fiele mir nicht ein.

Letztendlich wurde es zu einem hart erkämpften Unentschieden für mich, was nur durch die infiltrierenden Symbionten gelang. 


Zusammen gesagt, lag es zum Teil an Spielfehlern von mir, zum Teil auch an der schlichten Vielfalt, die DE auf das Spielfeld bringen und dass ich noch nicht weiß, worauf ich mich einstellen müsste.

Sonntag, 30. Januar 2011

Bilder & HowTo: Tyranidenkrieger mit Säurespuckern

Ohne große Umschweife präsentiere ich Euch heute die vor wenigen Tagen fertig gestellten Tyranidenkrieger mit Säurespuckern. Da die Miniaturen seit längerem auf die nackten Bases geklebt waren, konnte ich sie nicht mehr lösen, um die Base ordentlich zu gestalten, ohne sie zu beschädigen. Daher gibt es hier nur den normalen Graslook.

Die genutzten Farben sind die gleichen wie eh und je, daher - tadaa - hier sind sie zum beschauen, bestaunen und kommentieren






Donnerstag, 27. Januar 2011

Landungssporen - got ya, Bitch!

Ich verkünde voller Stolz, dass ich das Lackierproblem meiner Plasma Hatcher aka Tyranid Drops Spores endlich im Griff habe. Des Rätsels Lösung war im hiesigen LIDL zu finden und heisst Baufix Klarlack...

Hier erzählte ich ja schon voller Stolz, dass ich meine erste Landungsspore bereit habe. Und dann erzählte ich euch hier, dass ich verzweifle. Aber nun, jetzt, da bin ich sicher, dass allerhöchstens WW III den Lack wieder runterkriegt!

Wie bin ich vorgegangen?
  1. Plasma Hatcher im heissen Wasser mit Reinigungsmilch waschen
  2. Trocken lassen
  3. Eine Schicht Baufix Klarlack
  4. Eine Schicht Citadel Chaos Black Spray
  5. Die übliche mehrschichtige Bürst- und Tuschbemalung, wie hier beschrieben
  6. Eine Schicht Baufix Klarlack
  7. Eine Schicht Army Painter Matt Varnish
Ich will dann hoffen, dass in 4 Wochen nicht wieder die Farbe knisternde Geräusche von sich gibt und abplatzt.... aber, ich bin zuversichtlich! 

Das Endergebnis ist optisch nicht sonderlich vom ersten zu unterscheiden, daher gibt es hier nur eine Wiederholung des bereits gezeigten Bildes


Dienstag, 18. Januar 2011

Bilder & How To: Biovoren

Wieder ein paar Miniaturen aus meiner Feder und ich muss gestehen, mittlerweile bin ich recht zufrieden mit meiner Pinselführung. Sicher gibt es noch einiges zu verbessern und zu lernen, aber das ist schließlich der normale Weg des Lebens in allen Belangen.

Die Biovoren gehören zum "grauen" DNA Strang meines Seitenastes des Schwarmes. Die Technik des Bemalens ist sehr ähnlich zu der des Carnifex, näheres findet Ihr dazu hier und hier.

Der einzige Unterschied ist, dass die Farben etwas milchiger benutzt wurden und daher weichere Übergänge erzeugt haben. Das letzte Highlight auf den Chitin-Schuppen ist eine 1:2 Mischung aus Citadel Goblin Green und Citadel Rotting Flesh.

Ein Unterschied zu den anderen Miniaturen ist bei den Bases zu finden. Da ich hingewiesen wurde, dass meine Grasbases etwas zu langweilig wären, auch wenn bereits Steinchen und andere Kleinteile eingemengt sind, habe ich mir etwas Gedanken gemacht, wie ich sie passend zu den Schwarmfarben gestalten kann.

Ich habe dazu Steinchen aus dem Bastel/Dekobedarf genommen, sie auf die Bases geklebt mit Ponal Bastel/Holzleim, dann die Base schwarz gesprüht und die Steine zuerst mit einem mittlerem Grau stark gebürstet und anfolgend mit einem hellem Grau leicht gebürstet. Die Stellen, an denen die Miniatur auf die Base aufsetzte, musste ich mit etwas Kunstgras kaschieren, damit die Klebestellen nicht auffallen. Ich habe zwei verschiedene Steingrössen benutzt, finde aber nun die größeren effektvoller.




Samstag, 15. Januar 2011

Schlachtbericht Mini: 1500pt gegen Tau

Missionziel: Vernichtung
Aufstellung: Schlagabtausch

Heute kann ich Euch leider nur mit einem kleinem Schlachtbericht versorgen, da ich vergessen habe, Bilder zu machen. Ich traf auf eine Tau Streitmacht von 1500 Punkten auf einer Ruinen/Waldplatte. Die Listen findet ihr wie gewohnt an den Seiten.

Ich entschied mich, die beiden Symbiontenrotten, den Trygon und die Kapsel nebst Zoantrophen in Reserve zu halten. Da ich den ersten Zug erhielt, baute ich den Tervigon in einer zerstörten Kathedrale direkt vor mir mittig auf, die beiden Schwarmwachen ebenso, diese standen hinter TLOS Blockern in Form von Mauern. Die beiden Biovoren gingen hinter der Kathedrale in Deckung. Links formierte ich die Rotte Termaganten  und die Hormaganten so, dass sie in Deckung stehen würden (in Zonen) und in Reichweite der beiden Toxotrophen-wolken. Der Alphakrieger war an die Toxotrophen angeschlossen.

Die Tau nahmen gegenüber Positionen ein, die Kolosse standen rechts von mir, die beiden Panzer frontal und die Krisis Teams eher mittig, die Späher ganz hinten, aber auch in der Mitte, in einem Wald. 

Das Spiel war hart und dreckig, anders kann man es nicht sagen. Mein Gegner stahl mir die Initiative, dann ging es los. Die Kolosse gaben volles Feuer auf die Toxotrophen und vernichteten diese beiden recht schnell. Die Angriffe der Krisis Teams auf meine Gantenschwärme waren zum Glück von Würfelpech betroffen. Dieses Würfelpech zog sich durch das ganze Spiel für meinen Kontrahenten durch, leider, muss ich sagen, denn so war die Schlacht nicht sonderlich repräsentativ und ich hab mich auch nicht sonderlich gut dabei gefühlt.

Runde 1: 
  • Tau beschiessen Tyraniden, leichte Verluste, Toxotrophen sterben
  • Tyraniden stürmen vor, Tervigon brütet eifrig, Alphakrieger regeneriert seine Wunden
Runde 2:
  • Ghosts und Kroot kommen aus der Reserve, wieder Beschuß, ein paar Ganten sterben, Krisis und Kolosse ziehen sich langsam zurück, um nicht im NK gebunden zu werden.
  • Tyraniden-Reserve entscheidet sich noch eine Runde ausserhalb des Schlachtfels zu drehen, Tervigon brütet, gibt FnP auf die Hormaganten. Tyraniden rücken weiter vor, Schwarmwachen feuern, erzielen aber nicht viel Schaden, hier und da werden Drohnen zerstört. Kroots erleiden minimale Verluste.
Runde 3
  • Weiteres Feuer der Tau, weiteres Würfelpech, lediglich Tervigon verliert 4 Lebenspunkte. 
  • Symbionten, Trygon und Kapsel kommen aus der Reserve, Teufelsrochen wird lahmgelegt, Kolosse werden zerstört, Trygon beschiesst die Späher, einer verbleibt, Tervigon brütet und hat keine Eier mehr, Hormaganten erreichen den Teufelsrochen und erleiden massive Verluste vom Flechette-Werfer
Runde 4
  • Tau auf dem weiteren Rückzug, Krisis decken sich gegenseitig. Termagantenrotte vor den Kroot wird zusammengeschossen, weiteres Würfelpech
  • Gesamter Vormarsch, Zoanthrophen zerstören den Teufelsrochen, in der Explosion vergehen ein paar Hormaganten, Hormaganten fressen die Feuerkrieger, Trygon frisst die Späher, Symbionten binden die Krisis-Anzüge und Kroot, Tervigon beschiesst die Kroot, bevor sie gebunden werden.

An dieser Stelle gab mein Gegner auf und ich gewann das Spiel mit 7:3 Punkten. Ich bedanke mich an dieser Stelle an Tito vom Administratum Bochum.

Es war kein schönes Spiel für Dich und das tut mir leid, aber ich hoffe auf ein Wiedersehen und einen (einstweiligen) Sieg des höheren Wohls! Einstweilig nur deswegen, weil der Schwarm nie aufgibt....

Donnerstag, 13. Januar 2011

Bilder & How To: Tyraniden Landungskapsel

Wie ich in einem vorherigem Artikel geschrieben hatte, kaufte ich die Plasma Hatcher Eier, um meine Landungssporen zu symbolisieren. Dass ich grössere Probleme haben würde, sie zu bemalen, geschweige denn die Grundierung überhaupt zum Haften zu kriegen, hätte ich nicht gedacht...

Mein erster Versuch war das Auftragen des Citadel Chaos Black Sprays direkt - nein, half nicht, die Farbe splitterte ab. Dann wusch ich die Eier und besprühte sie zuerst mit Army Painter Matt Varnish, um danach genanntes Citadel Chaos Black aufzutragen. Wieder das gleiche Ergebnis, die Farbe splitterte ab.

Letztendlich habe ich sie in heissem Wasser mit Scheuermlich abgerieben, eine halbe Stunde einwirken lassen und danach mit einem Epoxitlack aus dem Baumarkt angesprüht, bevor ich mit Citadel Chaos Black Spray in schwarz grundierte. Das wollte nun endlich halten. Ich bin etwas verwundert, weil andere davon berichteten, dass ihre Citadel Grundierung ohne weiteres hielt, selbst ohne waschen. Ich kann also nur annehmen, dass die Zusammensetzung des Plastiks sich geändert hat oder das Plastik deutlich mehr gefettet ist.

Anfolgend bürstete ich die Eier mit folgenden Schichten schlicht trocken:
  • Erste Schicht: Ral Partha Olive
  • Zweite Schicht: Ral Partha Forest Green
  • Dritte Schicht: Citadel Goblin Green
  • Vierte Schichte: Citadel Rotting Flesh
Jede Schicht wurde mit etwas weniger Druck aufgetragen, so dass die helleren Bereiche immer weniger wurden.

Danach trug ich großflächig verdünntes Citadel Thraka Green als Tusche auf. Die organischen runden Stellen, die Gehirnwindungen ähneln, habe ich mit Citadel Skull White grundiert, sie mit Citadel Leviathan Purple getuscht und die dominanten Windungen mit Citadel Tentacle Pink highlighted.

Bilder finden sich links und rechts dieses Artikels. Letztendlich war der gesamte Zeitaufwand pro Spore ungefähr 25 Minuten, Trockenzeiten nicht eingerechnet. Quick & Dirty, aber effektvoll und vollkommen zureichend, da der Guß der Eier eh nicht sonderlich genau und detailliert ist...


Dienstag, 4. Januar 2011

Schlachtbericht: 1500pt gegen Dark Eldar

Missionziel: Vernichtung
Aufstellung: Schlacht im Morgengrauen


Mich hatte also die fixe Idee gepackt, doch mal alles, was man als Codexleichen gängigerweise in dem einem oder anderem Forum bezeichnet zusammen in einer absoluten Exotenliste zu spielen. Mein Spielpartner, Aranth vom Administratum Bochum, nutze die Chance, um seine neuen Dark Eldar zu spielen, ungewöhnlicherweise wohl in einer Beschußliste. Da ich mich nicht mit den neuen dunklen Weltraumelfen auskenne, kann ich an dieser Stelle nicht beschwören, ob das ein ungewöhnliche Liste ist.

Das Fazit von Exotenliste zu ungewöhnlicher Liste ist 1:8 Verloren ... ich gestehe, noch nie so wenig Land in so kurzer Zeit gesehen zu haben bislang. Aber gut, gehen wir einmal auf die Details ein. Die Listen sind wie gewohnt links und rechts zu finden als Grafiken.

Aufgrund meiner Unkenntnis der Dark Eldar können sich in die anfolgenden Beschreibungen meiner unglaublichen Niederlage Fehler eingeschlichen haben, bei denen ich mich freuen würde, wenn sie in den Kommentaren weiter unten vielleicht korrgiert werden.

Vor dem Spielbeginn würfelten wir die Drogen der Dark Eldar aus, er würfelte eine 6. Ich setze die Fähigkeit des Todeshetzers auf Baron Sathonyx an und würflte eine legendäre 1. Während die Drogen wohl recht hart waren, war die MW Senkung eher schwach und auch generell nicht viel von Bedeutung

Wir haben das eine oder andere geproxxed, zB stellte der Tau-Panzer den Sichelflügel-Jäger dar und eine Zoanthrope den Parasiten.

Aranth erhielt den ersten Zug und positionierte die Hellions in die Mitte, die Krieger rechts aussen im Gelände. Schon war ich meiner Bewegung beraubt und hatte mich zuvor (um der Ungewöhnlichkeit noch eines aufzusetzen) entschieden, nur Todeshetzer und Liktor zu schocken. Also setzte ich Tyranidenkrieger-Rotte nebst Symbionten inkl Symbiarchen in Deckung hinter die Felsen.

Die Dark Eldar nahmen Stellung auf der gegenüberliegenden Seite, alles rollte langsam herein, es geschah noch nicht viel, da etwaige Schußwechsel durch die Nacht und die Sichtlinie unterbunden waren.

Die Tyraniden rollten herein und alles nahm Kurs auf den Gegner. Da ich keine Ahnung von den DE hatte, nahm ich wie immer an, es wären Eldar Glaskanonen, ich würde massive Verluste erleiden und sobald ich ran wäre, wären sie Futter. Denkste...

Mein erstes Aha-Erlebnis hatte ich, als die Hormaganten in die Hellions reinrasten und schreiend auf 5 minimiert das Weite suchten. Mein zweites Aha-Erlebnis hatte ich, als die 10er Gargylen-Rotte inkl des Parasiten von der 4er 5'' Schablonen Salve des Jägers zerfetzt wurden und durch ein paar Schüsse der Krieger vollends dezimiert wurde. 

Ich begann, den Spieltisch besorgt zu betrachten. Die Symbionten rückten vor, die mittige Rotte wurde bis auf den Symbiarchen zerschossen, aber der machte es auch nicht lange.

Die Schwarmwachen bekamen keine Ziele in Reichweite, trauten sich aber auch nicht aus dem Gelände heraus. Das nahmen die Hyemshîn zum Anlaß mit Turboboost hinter den Felsen zu rasen, die Schwarmwachen zu binden. Darauf hin wandten sich die Venatoren um, um die Hyemshîn zu fressen, wurden aber eines Besseren belehrt und starben.

Der Todeshetzer kam hinten links raus, schaffte es, eine Schattenviper zum Absturz zu bringen, dezimierte die an Bord befindlichen Folterer, starb aber danach im Feuer der anderen Schattenvipern. Der Morgon kam mittig hinten aus dem Boden, schob die beiden nah zusammenstehenden Schattenvipern zwar nett zur Seite, aber bewirkte ausser einer zerstörten Waffe nichts. Daraufhin wurde er im konzentrierten Feuer in seine Biomasse-Bestandteile zerlegt

Letzlich hatte ich noch die Rotte der Tyranidenkrieger auf dem Tisch und eine Symbiontenrotte, die aber nicht mehr weit kam. Die Tyranidenkrieger legten sich mit den Hellions an, schafften auch ein paar Tötungen, aber das Spiel war deutlich verloren für mich und so gab ich auf und reichte Aranth die Hand.





Ich habe mehrere Dinge daraus gelernt:
  • Dark Eldar sind keine Eldar, unterschätze Sie nicht im Nahkampf
  • Wenn Du Exoten spielen willst, reicht auch mal eine Einheit, nicht alle gemeinsam...
Was ich ändern muss bzw überdenken:
  • Wie spiele ich den Todeshetzer am effektivsten? Als Peilsender durch die Pheromonspur reicht ein normaler Liktor
  • 10 Gargylen sind einfach nur Futter. Für ein echtes Fleisch-Schild brauch ich mindestens 20, besser 30!
Dennoch, auch wenn das Spiel für mich frustrierend war, hatte ich in gewissen Grenzen meinen Spass, und sei es nur, die Dark Eldar mal in Aktion zu erleben! 

Und der Schwarm wird wieder auf die DE treffen, wenn sie eine Welt räubern, denn der Schwarm ist ewig!